Der Kombi des Vaters

Familienrecht · Übungsfall aus ALEX – Tutor · 5 Aussagen zu beurteilen

Der Sachverhalt

G übt die elterliche Sorge allein aus. Sein elfjähriger Sohn T hat 30.000 € geerbt, die auf einem Sparkonto liegen. G braucht Geld und verkauft T seinen vier Jahre alten Kombi für 6.000 €; den Kaufvertrag unterschreibt er einmal für sich und einmal für T. Er verlangt von T die 6.000 €.

  1. Aussage 1 von 5 · Richtig oder falsch?

    T musste für den Kaufvertrag vertreten werden, obwohl er elf Jahre alt ist (§§ 106, 107 BGB).

  2. Aussage 2 von 5 · Richtig oder falsch?

    § 1824 I Nr. 1 BGB nimmt G die Vertretungsmacht, weil er selbst der Geschäftspartner ist.

  3. Aussage 3 von 5 · Richtig oder falsch?

    § 181 BGB nimmt G die Vertretungsmacht für dieses Geschäft, weil eine Gestattung fehlt.

  4. Aussage 4 von 5 · Richtig oder falsch?

    Die Ausnahme des § 181 BGB greift, weil der Kaufvertrag Verbindlichkeiten zum Gegenstand hat.

  5. Aussage 5 von 5 · Richtig oder falsch?

    Brächte das Geschäft T ausschließlich rechtliche Vorteile, wäre § 181 BGB nach seinem Schutzzweck nicht anzuwenden.

Dieser Fall steht frei. Was ein Konto hinzufügt, ist der Rhythmus: Eine Aussage, die du nicht getroffen hast, holt dir ALEX nach der Vergessenskurve zurück — mit Sachverhalt und allen Aussagen, so wie er hier steht. Was danebenging, steht abends im Fehlerprotokoll, mit dem Beleg daneben. Kostenlos anmelden oder erst im Familienrecht weiterlesen.

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