Der Hausverkauf der Vorerbin

Erbrecht · Übungsfall aus ALEX – Tutor · 4 Aussagen zu beurteilen

Der Sachverhalt

Sieglinde Marnach ist Vorerbin eines Reihenhauses, in dessen Grundbuch ein Nacherbenvermerk für ihren Neffen Cornelis eingetragen ist. Sie verkauft das Haus an Herrn Talmon, der den Vermerk im Grundbuchauszug zwar gesehen, aber ignoriert hat. Nun stellt sich die Frage, ob das Grundbuchamt die Eigentumsumschreibung vornehmen darf.

  1. Aussage 1 von 4 · Richtig oder falsch?

    Das Grundbuchamt darf die Eigentumsumschreibung auf Herrn Talmon nicht vornehmen, da die Vorerbin aufgrund des Nacherbenvermerks in ihrer Verfügungsmacht beschränkt ist.

  2. Aussage 2 von 4 · Richtig oder falsch?

    Herr Talmon kann das Eigentum am Haus trotz des eingetragenen Nacherbenvermerks gutgläubig lastenfrei erwerben.

  3. Aussage 3 von 4 · Richtig oder falsch?

    Tritt der Nacherbfall ein, wird die Verfügung der Vorerbin gegenüber dem Nacherben gemäß § 2113 Abs. 1 BGB relativ unwirksam, sofern sie dessen Recht beeinträchtigt.

  4. Aussage 4 von 4 · Richtig oder falsch?

    Die Verfügung der Vorerbin bleibt auch nach dem Nacherbfall voll wirksam, wenn der Nacherbe Cornelis zuvor in die Veräußerung eingewilligt hat.

Dieser Fall steht frei. Was ein Konto hinzufügt, ist der Rhythmus: Eine Aussage, die du nicht getroffen hast, holt dir ALEX nach der Vergessenskurve zurück — mit Sachverhalt und allen Aussagen, so wie er hier steht. Was danebenging, steht abends im Fehlerprotokoll, mit dem Beleg daneben. Kostenlos anmelden oder erst im Erbrecht weiterlesen.

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