Der Ausschluss, von dem der Händler nichts weiß

Familienrecht · Übungsfall aus ALEX – Tutor · 5 Aussagen zu beurteilen

Der Sachverhalt

A erklärt dem Ehegatten B im Januar 2026 schriftlich, B dürfe keine Geschäfte mehr mit Wirkung für A schließen. Im März kauft B bei Händler H eine Espressomaschine für 340 € auf Rechnung; beide verdienen zusammen 3.800 € netto. H weiß von der Erklärung nichts und konnte davon nichts erfahren. H verlangt Zahlung von A.

  1. Aussage 1 von 5 · Richtig oder falsch?

    A konnte die Berechtigung Bs formlos und durch einseitige Erklärung ausschließen (§ 1357 II 1 BGB).

  2. Aussage 2 von 5 · Richtig oder falsch?

    Der Ausschluss wirkt gegenüber H schon deshalb, weil er zwischen A und B wirksam ist.

  3. Aussage 3 von 5 · Richtig oder falsch?

    Über die Drittwirkung gegenüber H entscheidet die Eintragung in ein Güterrechtsregister (§ 1412 BGB).

  4. Aussage 4 von 5 · Richtig oder falsch?

    A bleibt H gegenüber mitverpflichtet, weil H den Ausschluss weder kannte noch grob fahrlässig verkannte.

  5. Aussage 5 von 5 · Richtig oder falsch?

    B kann die Aufhebung des Ausschlusses durch das Familiengericht erreichen, wenn dafür kein ausreichender Grund besteht.

Dieser Fall steht frei. Was ein Konto hinzufügt, ist der Rhythmus: Eine Aussage, die du nicht getroffen hast, holt dir ALEX nach der Vergessenskurve zurück — mit Sachverhalt und allen Aussagen, so wie er hier steht. Was danebenging, steht abends im Fehlerprotokoll, mit dem Beleg daneben. Kostenlos anmelden oder erst im Familienrecht weiterlesen.

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