Das verkaufte Erbe

Erbrecht · Übungsfall aus ALEX – Tutor · 4 Aussagen zu beurteilen

Der Sachverhalt

Doris ist Alleinerbin ihrer Mutter und hat das zum Nachlass gehörende Mehrfamilienhaus kurz nach dem Erbfall für 540.000 Euro an ihren Schwager verkauft. Die Mutter starb im März des Vorjahres; Enno erfuhr noch im selben Monat vom Tod der Mutter und von seiner Enterbung durch das Testament. Ihr enterbter Bruder Enno fordert nun ein Sachverständigengutachten über den genauen Wert des Hauses am Todestag. Doris weigert sich und meint, der Verkauf spreche für sich und der Anspruch sei ohnehin verjährt.

  1. Aussage 1 von 4 · Richtig oder falsch?

    Der Anspruch auf Wertermittlung durch einen Sachverständigen ist durch den Verkauf der Immobilie an den Schwager untergegangen.

  2. Aussage 2 von 4 · Richtig oder falsch?

    Ein Verkauf an den eigenen Schwager ersetzt von vornherein ein amtliches Sachverständigengutachten.

  3. Aussage 3 von 4 · Richtig oder falsch?

    Enno kann verlangen, dass die Kosten für das Gutachten aus dem Nachlass bezahlt werden.

  4. Aussage 4 von 4 · Richtig oder falsch?

    Die Hilfsansprüche auf Auskunft und Wertermittlung verjähren unabhängig vom Zahlungsanspruch nach genau einem Jahr.

Dieser Fall steht frei. Was ein Konto hinzufügt, ist der Rhythmus: Eine Aussage, die du nicht getroffen hast, holt dir ALEX nach der Vergessenskurve zurück — mit Sachverhalt und allen Aussagen, so wie er hier steht. Was danebenging, steht abends im Fehlerprotokoll, mit dem Beleg daneben. Kostenlos anmelden oder erst im Erbrecht weiterlesen.

Erst ausprobieren? Auf der Startseite steht eine Aufgabe ohne Konto — du schreibst deine Lösung hin, und dieselbe KI, die drinnen korrigiert, liest sie gegen die Musterlösung.

Weiter im Thema