Änderungskündigung und Versetzungsvorbehalt (§ 106 GewO, § 4 KSchG)

Arbeitsrecht · Individual- & Prozessrecht · Übungsfall aus ALEX – Tutor · 4 Aussagen zu beurteilen

Der Sachverhalt

Ein Arbeitgeber spricht gegen einen Außendienstler eine Änderungskündigung aus, um ihn in ein anderes Vertriebsgebiet zu versetzen. Im Arbeitsvertrag existiert jedoch bereits ein wirksamer, umfassender Versetzungsvorbehalt. Der Arbeitnehmer nimmt unter Vorbehalt an und erhebt Änderungsschutzklage.

  1. Aussage 1 von 4 · Richtig oder falsch?

    Für die Umsetzung des Arbeitnehmers in ein anderes Vertriebsgebiet war eine Änderungskündigung zwingend erforderlich.

  2. Aussage 2 von 4 · Richtig oder falsch?

    Der Arbeitgeber kann die Versetzung grundsätzlich direkt auf Basis des arbeitsvertraglichen Versetzungsvorbehalts einseitig anordnen.

  3. Aussage 3 von 4 · Richtig oder falsch?

    Die erhobene Änderungsschutzklage nach § 4 S. 2 KSchG ist begründet, da der Arbeitgeber nicht einseitig versetzen durfte.

  4. Aussage 4 von 4 · Richtig oder falsch?

    Hätte der Arbeitnehmer die Änderungskündigung komplett abgelehnt, wäre eine darauf basierende Beendigungskündigung sozialwidrig gewesen.

Dieser Fall steht frei. Was ein Konto hinzufügt, ist der Rhythmus: Eine Aussage, die du nicht getroffen hast, holt dir ALEX nach der Vergessenskurve zurück — mit Sachverhalt und allen Aussagen, so wie er hier steht. Was danebenging, steht abends im Fehlerprotokoll, mit dem Beleg daneben. Kostenlos anmelden oder erst im Arbeitsrecht · Individual- & Prozessrecht weiterlesen.

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