Lehrstoff · Übungsfall aus ALEX – Tutor · 6 Aussagen zu beurteilen
K verlangt von B Rückzahlung eines Darlehens über 22.000,00 EUR. Auf Antrag des K war am 14. April 2026 Versäumnisurteil ergangen; B hat Einspruch eingelegt. Im Termin vom Dienstag, 9. Juni 2026 hat das Gericht Beweis erhoben durch Vernehmung des Zeugen D. Der Referendar zählt die Abschnitte seines Tatbestands und kommt auf neun.
Der Tatbestand hat acht Abschnitte; die vorgezogene Prozessgeschichte ist eine Variante des vierten und kein neunter Abschnitt.
Damit der Leser die Abschnitte unterscheiden kann, trägt der Tatbestand Zwischenüberschriften wie „Unstreitiger Sachverhalt“ und „Streitiges Vorbringen“.
Jeder Absatz des Tatbestands muss in den Entscheidungsgründen wiederkehren, und jeder Satz der Gründe braucht im Tatbestand eine Grundlage.
Die vorgezogene Prozessgeschichte teilt richtig auch mit, dass der Beklagte durch das Versäumnisurteil zu den Kosten verurteilt und das Urteil für vorläufig vollstreckbar erklärt worden ist.
Die vorgezogene Prozessgeschichte steht vor den Anträgen, die abschließende hinter dem Verteidigungsvorbringen — beide im Perfekt.
Weil die Beweisaufnahme in die Prozessgeschichte gehört, wird dort auch mitgeteilt, was der Zeuge D bekundet hat.
Dieser Fall steht frei. Was ein Konto hinzufügt, ist der Rhythmus: Eine Aussage, die du nicht getroffen hast, holt dir ALEX nach der Vergessenskurve zurück — mit Sachverhalt und allen Aussagen, so wie er hier steht. Was danebenging, steht abends im Fehlerprotokoll, mit dem Beleg daneben. Kostenlos anmelden oder erst im Lehrstoff weiterlesen.
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