So wird die Kündigungsschutzklage geschrieben.
- Zulässigkeit – Rechtsweg (§ 2 I Nr. 3 ArbGG, § 17a GVG), Zuständigkeit, Klageart und Streitgegenstand (§ 4 S. 1 KSchG), Rechtsschutzbedürfnis.
- Die Kündigung als Willenserklärung – Zugang (§ 130 I BGB), Schriftform (§ 623 BGB), Bestimmtheit, Vertretungsmacht und Zurückweisung (§ 174 S. 1 BGB). ⤷ Eine formnichtige Kündigung erreicht § 1 KSchG nicht. Wer hier weiterprüft, schreibt eine soziale Rechtfertigung zu einer Erklärung, die es rechtlich nicht gibt.
- Allgemeine Unwirksamkeitsgründe – § 102 I 3 BetrVG, § 612a BGB, § 613a IV BGB, § 134 BGB, § 242 BGB, § 17 MuSchG, § 168 SGB IX, § 15 KSchG, § 103 BetrVG. ⤷ Sie wirken unabhängig vom Anwendungsbereich des KSchG und greifen deshalb auch im Kleinbetrieb und in der Wartezeit.
- Anwendungsbereich des KSchG – § 1 I KSchG (Wartezeit), § 23 I 2 bis 4 KSchG (Betriebsgröße).
- Soziale Rechtfertigung – § 1 II, III, V KSchG.
- Klagefrist – §§ 4 S. 1, 5, 6, 7 KSchG, § 13 I 2 KSchG.
- Auflösungsantrag – §§ 9, 10 KSchG.
- Folgeansprüche – Weiterbeschäftigung, Annahmeverzugslohn, Zeugnis.