Vier Merkmale, und jedes einzelne kann fehlen

Öffentliches Recht IV · Übungsfall aus ALEX – Tutor · 6 Aussagen zu beurteilen

Der Sachverhalt

Drei Vorgänge bei L. Erstens ein Vorbescheid nach Art. 71 S. 1 BayBO für H, gegen den N klagt. Zweitens eine Nutzungsuntersagung gegen H, gegen die H klagt. Drittens die Zulassung einer Windenergieanlage an Land von 180 Metern Gesamthöhe für H, dem N am Montag, dem 4. Mai 2026, zugestellt; N will dagegen vorgehen.

  1. Aussage 1 von 6 · Richtig oder falsch?

    Der Vorbescheid ist bauaufsichtliche Zulassung eines Vorhabens; § 212a I BauGB erfasst ihn, und die Klage des N hat deshalb keine aufschiebende Wirkung.

  2. Aussage 2 von 6 · Richtig oder falsch?

    Im zweiten Vorgang nimmt § 212a I BauGB auch der Klage des H die aufschiebende Wirkung, weil die Nutzungsuntersagung eine bauaufsichtliche Entscheidung ist.

  3. Aussage 3 von 6 · Richtig oder falsch?

    Im dritten Vorgang trägt nicht das Baugesetzbuch, sondern das Immissionsschutzrecht — und dort steht etwas, was § 80 V VwGO sonst nicht kennt.

  4. Aussage 4 von 6 · Richtig oder falsch?

    Enthielte die Zulassung nach § 13 BImSchG zugleich die Baugenehmigung, käme § 212a I BauGB neben § 63 I 1 BImSchG zur Anwendung.

  5. Aussage 5 von 6 · Richtig oder falsch?

    § 212a BauGB hat zwei Absätze, und der zweite hat mit dem Nachbarstreit nichts zu tun — er steht im zweipoligen Verhältnis.

  6. Aussage 6 von 6 · Richtig oder falsch?

    Ficht H eine Auflage seines eigenen Vorbescheids an, bleibt es bei § 80 I 1 VwGO — ein Antrag nach § 80 V VwGO wäre unstatthaft.

Dieser Fall steht frei. Was ein Konto hinzufügt, ist der Rhythmus: Eine Aussage, die du nicht getroffen hast, holt dir ALEX nach der Vergessenskurve zurück — mit Sachverhalt und allen Aussagen, so wie er hier steht. Was danebenging, steht abends im Fehlerprotokoll, mit dem Beleg daneben. Kostenlos anmelden oder erst im Öffentliches Recht IV weiterlesen.

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