Kautelarrecht · Vertragsgestaltung · Übungsfall aus ALEX – Tutor · 5 Aussagen zu beurteilen
Prinz kauft ein Grundstück für 500.000 €, auf dem noch eine Grundschuld der Verkäuferbank über 300.000 € lastet. Er möchte das Eigentum unbedingt lastenfrei erwerben, ohne das Risiko einzugehen, dass sein Geld ohne Löschung der Belastung verschwindet.
Bestehende und im Grundbuch eingetragene Belastungen, die der Käufer laut Vertrag nicht übernehmen soll, stellen einen behebbaren Rechtsmangel nach § 435 BGB dar, der vom Verkäufer zu beseitigen ist.
Prinz muss den gesamten Kaufpreis von 500.000 € direkt und bedingungslos an den Verkäufer überweisen, der sich dann um die Ablösung der Bank kümmern muss.
Ein Notaranderkonto ist gesetzlich zwingend vorgeschrieben und darf bei Grundstückskäufen mit Grundschulden niemals durch eine Direktzahlung ersetzt werden.
Prinz kann einen Teilbetrag des Kaufpreises zur direkten Ablösung an die Grundschuldgläubigerin (Bank) zahlen, wodurch die Zahlung direkt auf den Kaufpreisanspruch des Verkäufers angerechnet wird.
Die Bank gibt die für die Löschung im Grundbuch erforderliche Löschungsbewilligung nach §§ 875 BGB, 19 GBO erst heraus, wenn sie die Ablösesumme erhalten hat und beachtet dabei eine strenge Treuhandauflage.
Dieser Fall steht frei. Was ein Konto hinzufügt, ist der Rhythmus: Eine Aussage, die du nicht getroffen hast, holt dir ALEX nach der Vergessenskurve zurück — mit Sachverhalt und allen Aussagen, so wie er hier steht. Was danebenging, steht abends im Fehlerprotokoll, mit dem Beleg daneben. Kostenlos anmelden oder erst im Kautelarrecht · Vertragsgestaltung weiterlesen.
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