Einwohner unterschreiben nicht

Lehrstoff · Übungsfall aus ALEX – Tutor · 6 Aussagen zu beurteilen

Der Sachverhalt

Die Gemeinde G hat 16.400 Einwohner und 11.800 Gemeindebürger. Eine Initiative reicht 173 Unterschriften ein und verlangt, der Gemeinderat möge über einen Jugendtreff beraten und entscheiden; eine Frage ist nicht formuliert. 14 Unterzeichnende sind nicht wahlberechtigt. Der erste Bürgermeister B hält den Antrag für unzulässig — ein Prozent der 11.800 Gemeindebürger seien 118, und die Sache sei politisch nicht opportun.

  1. Aussage 1 von 6 · Richtig oder falsch?

    Art. 18b III GO trennt in zwei Sätzen, woraus das Quorum gerechnet wird und wer unterschreiben darf.

  2. Aussage 2 von 6 · Richtig oder falsch?

    Weil das Quorum aus den Einwohnern gerechnet wird, zählen auch die Unterschriften der 14 nicht wahlberechtigten Einwohner mit.

  3. Aussage 3 von 6 · Richtig oder falsch?

    Über die Zulässigkeit des Bürgerantrags entscheidet der Gemeinderat, so wie beim Bürgerbegehren.

  4. Aussage 4 von 6 · Richtig oder falsch?

    Anders als das Bürgerbegehren ist der Bürgerantrag nicht auf den eigenen Wirkungskreis beschränkt.

  5. Aussage 5 von 6 · Richtig oder falsch?

    Gegen die Ablehnung des Bürgerantrags kann nach Art. 18a VIII 2 GO ohne Vorverfahren geklagt werden.

  6. Aussage 6 von 6 · Richtig oder falsch?

    Elektronisch eingereichte Unterschriften zählen beim Bürgerantrag ebenso wenig wie beim Bürgerbegehren.

Dieser Fall steht frei. Was ein Konto hinzufügt, ist der Rhythmus: Eine Aussage, die du nicht getroffen hast, holt dir ALEX nach der Vergessenskurve zurück — mit Sachverhalt und allen Aussagen, so wie er hier steht. Was danebenging, steht abends im Fehlerprotokoll, mit dem Beleg daneben. Kostenlos anmelden oder erst im Lehrstoff weiterlesen.

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