Drei-Objekt-Grenze beim Grundstückshandel (§ 15 EStG)

Steuerrecht · Übungsfall aus ALEX – Tutor · 4 Aussagen zu beurteilen

Der Sachverhalt

Der Privatmann Paul kauft und verkauft innerhalb von fünf Jahren vier Eigentumswohnungen mit Gewinn. Zwischen dem Erwerb und der Veräußerung lagen bei jeder einzelnen Wohnung jeweils weniger als fünf Jahre; Paul bewohnte keine der Wohnungen selbst. Es stellt sich die Frage, ob hierbei noch private Vermögensverwaltung oder bereits ein gewerblicher Grundstückshandel vorliegt.

  1. Aussage 1 von 4 · Richtig oder falsch?

    Paul erzielt hier private Veräußerungsgewinne nach § 23 EStG, da er die Grundstücke als Privatperson erworben hat.

  2. Aussage 2 von 4 · Richtig oder falsch?

    Nach ständiger Rechtsprechung des BFH indiziert der Verkauf von mehr als drei Objekten innerhalb von rund fünf Jahren eine gewerbliche Betätigung.

  3. Aussage 3 von 4 · Richtig oder falsch?

    Paul verkauft innerhalb von fünf Jahren vier Eigentumswohnungen mit Gewinn; die Drei-Objekt-Grenze ist damit nicht überschritten.

  4. Aussage 4 von 4 · Richtig oder falsch?

    Paul erzielt folglich gewerbliche Einkünfte im Sinne des § 15 EStG, welche die privaten Veräußerungsgeschäfte verdrängen.

Dieser Fall steht frei. Was ein Konto hinzufügt, ist der Rhythmus: Eine Aussage, die du nicht getroffen hast, holt dir ALEX nach der Vergessenskurve zurück — mit Sachverhalt und allen Aussagen, so wie er hier steht. Was danebenging, steht abends im Fehlerprotokoll, mit dem Beleg daneben. Kostenlos anmelden oder erst im Steuerrecht weiterlesen.

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