Handels- und Gesellschaftsrecht · Übungsfall aus ALEX – Tutor · 5 Aussagen zu beurteilen
S und N vereinbaren am 3. Februar eine Kommanditgesellschaft für einen Holzgroßhandel mit kaufmännischem Zuschnitt. S wird Komplementär, N Kommanditistin mit 15.000 € Haftsumme. Beide sind einig, dass der Betrieb sofort anläuft. Am 10. Februar bestellt S bei P Bohlen für 26.000 €, und P kennt nur die Firma. Eingetragen wird erst am 4. Mai.
§ 176 I HGB setzt voraus, dass die Gesellschaft im Sinne des § 161 I HGB am Rechtsverkehr teilgenommen hat, bevor sie eingetragen war.
N hat als Kommanditistin der Teilnahme der Gesellschaft am Rechtsverkehr vor der Eintragung zugestimmt (§ 176 I, § 171 I HGB).
Die Haftung entfällt, weil P die Beteiligung der N als Kommanditistin nicht kannte (§ 176 I, § 172 I HGB).
N haftet dem P für die 26.000 € wie ein persönlich haftender Gesellschafter über ihre Haftsumme hinaus (§ 176 I, § 161 I HGB).
Auch für die nach dem 4. Mai begründeten Verbindlichkeiten haftet N unbeschränkt (§ 176 I, § 171 I HGB).
Dieser Fall steht frei. Was ein Konto hinzufügt, ist der Rhythmus: Eine Aussage, die du nicht getroffen hast, holt dir ALEX nach der Vergessenskurve zurück — mit Sachverhalt und allen Aussagen, so wie er hier steht. Was danebenging, steht abends im Fehlerprotokoll, mit dem Beleg daneben. Kostenlos anmelden oder erst im Handels- und Gesellschaftsrecht weiterlesen.
Erst ausprobieren? Auf der Startseite steht eine Aufgabe ohne Konto — du schreibst deine Lösung hin, und dieselbe Tiefenkorrektur, die drinnen korrigiert, liest sie gegen die Musterlösung.