Sachenrecht · Eigentum, Besitz und dingliche Sicherheiten · Übungsfall aus ALEX – Tutor · 6 Aussagen zu beurteilen
Bogenbauerin B hat ihre Drechselbank selbst zur Überholung zu Werkstattinhaber W gegeben; bezahlt ist der Auftrag nicht. T verkauft die Bank an Instrumentenbauerin I und tritt ihr „seinen Herausgabeanspruch gegen die Werkstatt“ ab — einen solchen hat er nie gehabt. I hält T für den Eigentümer. W rückt nichts heraus.
Die Übereignung richtet sich nach § 931 BGB, obwohl der von T abgetretene Anspruch gar nicht besteht.
I ist bereits mit der Abtretung des Herausgabeanspruchs gegen W Eigentümerin geworden (§ 934 Alt. 1 BGB).
Is guter Glaube an den mittelbaren Besitz des Veräußerers wird von § 934 Alt. 1 BGB geschützt.
I würde Eigentümerin, sobald sie den Besitz von W erlangt und dann noch gutgläubig ist.
Hätte T die Bank selbst gehabt und wäre vereinbart worden, dass sie bis September bei ihm bleibt, hätte I erst mit der Übergabe erworben.
Hätte I die Bank schon als Entleiherin Bs in ihrer Werkstatt gehabt, genügte für den gutgläubigen Erwerb die Einigung mit T.
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