Das Testament der Eltern

Kautelarrecht · Übungsfall aus ALEX – Tutor · 4 Aussagen zu beurteilen

Der Sachverhalt

Die Eheleute Richter setzen sich in einem gemeinsamen Testament gegenseitig als Alleinerben und ihre beiden Kinder als Schlusserben ein. Sie möchten, dass der überlebende Partner zunächst frei über das gesamte Vermögen verfügen kann, bevor es später an die Kinder geht.

  1. Aussage 1 von 4 · Richtig oder falsch?

    Im Zweifel ist nach § 2269 Abs. 1 BGB anzunehmen, dass die Ehegatten eine Einheitslösung gewollt haben, bei der der überlebende Partner Alleinerbe und die Kinder Schlusserben werden.

  2. Aussage 2 von 4 · Richtig oder falsch?

    Der überlebende Partner wird durch die Einheitslösung in seiner Verfügungs_{\text{macht}} über den Nachlass so beschränkt wie ein Vorerbe.

  3. Aussage 3 von 4 · Richtig oder falsch?

    Die Kinder sind beim ersten Erbfall rechtlich enterbt und können daher sofort ihren gesetzlichen Pflichtteil nach § 2303 BGB fordern.

  4. Aussage 4 von 4 · Richtig oder falsch?

    Um das Risiko von Pflichtteilsforderungen beim ersten Erbfall zu minimieren, nehmen Eheleute in solchen Testamenten häufig eine Pflichtteilsstrafklausel auf.

Dieser Fall steht frei. Was ein Konto hinzufügt, ist der Rhythmus: Eine Aussage, die du nicht getroffen hast, holt dir ALEX nach der Vergessenskurve zurück — mit Sachverhalt und allen Aussagen, so wie er hier steht. Was danebenging, steht abends im Fehlerprotokoll, mit dem Beleg daneben. Kostenlos anmelden oder erst im Kautelarrecht weiterlesen.

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