Befreite Vorerbschaft (§ 2136 BGB)

Kautelarrecht · Übungsfall aus ALEX – Tutor · 5 Aussagen zu beurteilen

Der Sachverhalt

Herr Huber setzt seine Lebensgefährtin Anna als Vorerbin seines Mietshauses ein, seine Tochter Petra als Nacherbin. Anna soll das Haus verkaufen, den Erlös umschichten und frei anlegen dürfen; Petra soll nur erhalten, was beim Tod Annas noch vorhanden ist. Verschenken soll Anna nichts.

  1. Aussage 1 von 5 · Richtig oder falsch?

    Huber kann Anna als befreite Vorerbin einsetzen, damit sie das Mietshaus entgeltlich verkaufen kann, ohne dass die Verfügung gegenüber Petra unwirksam wird.

  2. Aussage 2 von 5 · Richtig oder falsch?

    Der Verkaufserlös gehört Anna nach der Befreiung persönlich und ist von der Nacherbenbindung frei.

  3. Aussage 3 von 5 · Richtig oder falsch?

    Huber kann Anna auch von dem Verbot unentgeltlicher Verfügungen befreien, wenn er das ausdrücklich anordnet.

  4. Aussage 4 von 5 · Richtig oder falsch?

    Die von Huber gewünschte Beteiligung Petras nur am „noch Übrigen“ lässt sich testamentarisch als Herausgabepflicht am Überrest ausgestalten.

  5. Aussage 5 von 5 · Richtig oder falsch?

    Sinnvoll ist die Formulierung „befreite Vorerbin, soweit gesetzlich zulässig“, verbunden mit einem Hinweis an Anna auf die verbleibende Schranke.

Dieser Fall steht frei. Was ein Konto hinzufügt, ist der Rhythmus: Eine Aussage, die du nicht getroffen hast, holt dir ALEX nach der Vergessenskurve zurück — mit Sachverhalt und allen Aussagen, so wie er hier steht. Was danebenging, steht abends im Fehlerprotokoll, mit dem Beleg daneben. Kostenlos anmelden oder erst im Kautelarrecht weiterlesen.

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