Einführung — So arbeitest du mit ALEX – Tutor
Überblick
In ALEX – Tutor behandelt Zivilrecht VIII das materielle Zivilrecht im Assessorzuschnitt im zweiten Staatsexamen. Hier steht, worüber in der Akte gestritten wird: der Anspruch selbst, von der Leistungsstörung und dem Schaden über Kauf, Werkvertrag und Miete zum Sachenrecht, zur Bereicherung und zum Delikt, zum Allgemeinen Teil mit Stellvertretung und Verjährung und zur Mehrheit von Personen mit Forderungsbewegung, Sicherheiten und Verband. Der Stoff ist von null erklärt und auf die Aufgaben zugeschnitten, die in der bayerischen Assessorklausur gestellt werden. Gearbeitet wird mit dem BGB, dazu mit dem HGB und der ZPO.
Der Bewertungsbogen bepunktet jeden Anspruch einzeln. Wer eine Anspruchsgrundlage übergeht, verliert ihre Punkte auch dann, wenn der Betrag am Ende stimmt. Die Lösung endet mit Betrag, Quote und Tenor. Eine Anspruchsgrundlage ist deshalb mit Voraussetzungen, Beweislast, Rechtsfolge, Frist und Konkurrenz zu denken, und dafür steht die erste Landkarte des Bandes.
Die Termintafel des Bandes zählt 29 zivilrechtliche Aufgaben der bayerischen Zweiten Juristischen Staatsprüfung aus elf Prüfungsterminen von 2020/I bis 2026/I. Zwei der 13 Termine dieses Zeitraums, 2023/II und 2025/I, tragen keine belegte Aufgabe. Fünf Aufgaben liegen als amtlicher Aufgabentext vor, 23 als terminbezogene Auswertung und eine nur als Terminnachweis. Jede nachgezählte Zahl ist eine Untergrenze.
Benannt werden die Aufgaben nach ihrem Vertragstyp: Kauf in acht, Werkvertrag in sieben und Miete in vier der 29 Aufgaben, zusammen 19. Entschieden wird über etwas anderes. Leistungsstörung und Schaden stehen in neun der 29 Aufgaben, das sind 31,0 Prozent, und fast nie allein. Zusammen tragen die 29 Aufgaben 73 benannte Kernprobleme, das sind 2,5 je Aufgabe, und keine Aufgabe hat einen einzigen Schwerpunkt.
Einundzwanzig Kernprobleme kamen in mindestens zwei Terminen vor, zusammen in 53 Terminvorkommen. Nach der Problemtafel stehen mit je vier Terminen vorn: § 985 BGB, die Rückabwicklung nach Rücktritt mit §§ 346 bis 348 BGB und die Frage, ob Kauf, Werklieferung oder Werkvertrag vorliegt. Mit je drei Terminen folgen fünf Kernprobleme und mit je zwei Terminen dreizehn. Die Quote zählt Termine und keine Aufgaben: Die Fristsetzung nach § 323 Abs. 2 BGB, § 440 BGB und § 475d Abs. 1 BGB steht in drei Aufgaben, aber in zwei Terminen.
Der Rechtsstand ist der vom 1. Oktober 2026. Sechs Rechtsänderungen liegen zwischen dem 1. Januar 2024 und dem Stichtag, die letzte liegt vier Tage davor. Nach der Angabe des Werks knüpft das Übergangsrecht des Reparatur-Rechts in Artikel 229 § 72 Satz 1 EGBGB an den 31. Juli 2026 und nicht an das Inkrafttreten am 23. Juli 2026: Für einen Kaufvertrag vom 25. Juli 2026 gilt die Fassung bis einschließlich 30. Juli 2026. § 475 BGB ist umnummeriert und hat sieben Absätze, § 130 BGB hat nach der Angabe des Werks seit dem 29. Dezember 2025 vier. Bereicherung, Delikt, Bürgschaft, Stellvertretung, Bauvertrag, Gesamtschuld, Abtretung und Aufrechnung sind seit dem 1. Januar 2024 unverändert, und dort darf keine Neufassung als Begründung dienen.
Bei den Normen dieses Gebiets entscheidet die Ebene des Zitats. In den §§ 241 bis 853 BGB haben 371 von 891 geltenden Vorschriften keinen Absatz, im Sachenrecht 229 von 434. Ohne Absätze stehen § 437 mit drei Nummern, § 550, § 606, § 833, § 985 und § 181 BGB. Eine Fundstelle mit Absatzangabe gibt es dort nicht. 52 Quick-Checks mit der Bezeichnung „Zitierprobe“ fragen, welche der genannten Fundstellen es gibt.
Acht Kernprobleme lassen sich an der Termintafel Zeile für Zeile nachrechnen und tragen deshalb ein Siegel. Es gilt für § 985 BGB und den Rücktritt mit je vier von elf Terminen, dazu für den gutgläubigen Erwerb, Vergütung und Abnahme im Werkvertrag, die Verjährung, den Schuldnerschutz bei Abtretung, die Aufrechnung sowie die Gesamtschuld mit je zwei von elf. Die Zahlen sind klein, weil jedes Kernproblem in wenigen Terminen trug. Eine Zwei sagt, dass der Gegenstand in diesem Zeitraum in genau zwei Terminen die Aufgabe getragen hat.
Dreizehn der 21 Kernprobleme tragen kein Siegel. Bei drei von ihnen geht die Quote an der Termintafel auf, aber kein Satz des Werks nennt die Zahl; bei den übrigen zehn kommt die Nachzählung zu einer anderen Zahl oder die Tafel nennt die Vorschrift gar nicht. Die Frage, ob Kauf, Werklieferung oder Werkvertrag vorliegt, steht in der Problemtafel mit vier Terminen und in der Termintafel in drei. Einheiten und Mikrofälle zu allen dreizehn stehen trotzdem im Band.
Was im ausgewerteten Material kaum vorkam, gibt Lernzeit frei. Das Recht der Allgemeinen Geschäftsbedingungen kommt im Bestand 1.626-mal in 187 Dateien vor und trug keine der 29 Aufgaben; es hat im Band drei eigene Einheiten: die Inhaltskontrolle nach §§ 305 bis 310 BGB, das Muster für die Formularklausel und die Schönheitsreparaturklausel. Das Bauvertragsrecht kommt im Bestand kaum vor und bekommt drei Einheiten zu § 648, § 648a und §§ 650a bis 650h BGB. Der Verkehrsunfall hat im Bestand 905 Nennungen des StVG und steht in der Termintafel einmal; er hat zwei Einheiten und ein Muster für die Schadensrechnung.
Acht Felder, 140 Einheiten:
- Feld 1: Leistungsstörung, Rücktritt und Schadensersatz (22 Einheiten)
- Feld 2: Kaufrecht und Verbrauchsgüterkauf (20 Einheiten)
- Feld 3: Werkvertrag, Werklieferung und Bauvertrag (18 Einheiten)
- Feld 4: Mietrecht (16 Einheiten)
- Feld 5: Sachenrecht, Besitz und das Eigentümer-Besitzer-Verhältnis (18 Einheiten)
- Feld 6: Bereicherung, Delikt und die gesetzlichen Schuldverhältnisse (16 Einheiten)
- Feld 7: Allgemeiner Teil, Stellvertretung, Verjährung (16 Einheiten)
- Feld 8: Mehrheit von Personen, Forderungsbewegung, Sicherheiten und Verband (14 Einheiten)
Die Felder gliedern sich nach dem Rechtsinstitut, das sie behandeln. Feld 1 ist der Träger der Leistungsstörung mit 22 Einheiten, die drei Vertragstypen in den Feldern 2 bis 4 nehmen 54 der 140 Einheiten, und die Felder 5 bis 8 zusammen 64. Feld 1 ist mit 22 Einheiten das größte, Feld 8 mit 14 das kleinste.
Vor Feld 1 stehen zwei Landkarten: die Tafel der Anspruchsgrundlagen und die Kette der Leistungsstörung. Die Tafel ordnet fünf Gruppen in der Reihenfolge des Gutachtens, vertragliche, vertragsähnliche, dingliche, deliktische und bereicherungsrechtliche Ansprüche, und führt in 27 Zeilen je sieben Spalten: Grundlage, Voraussetzungen, Beweislast, Rechtsfolge, Verjährung, Konkurrenz und die Aufgabe, die sie getragen hat. Die Kette hat neun Stationen von der Pflicht über Verletzung, Vertretenmüssen, Frist, Rücktritt, Schadensersatz, Rückgewähr und Wertersatz bis zur Verjährung und nennt bei jeder die Norm, den Prüfpunkt, die Last und den häufigsten Fehler. Zusammen mit den zwei Landkarten und den acht Texten „worum es geht“ zu den Feldern ergeben die 140 Einheiten die 150 Module des Wissensteils.
Die Einheiten haben fünf Bauarten:
- 52 Normsätze
- 34 Schemata
- 26 Weichen
- 16 Streitfragen
- 12 Muster
Hinter jeder der 140 Einheiten steht ein Quick-Check mit einer Bezeichnung, die sagt, was geübt wird: 52-mal „Zitierprobe“, daneben zum Beispiel „Drei Varianten“, „Fehlersuche“ und „Lückenstelle“.
Weichen sind Einheiten, in denen zwei oder drei Wege nebeneinander liegen und die Akte die Wahl verlangt. Davon gibt es 26. Dazu gehören „Frist gesetzt oder entbehrlich“, „Rücktritt oder Kündigung“, „Sachmangel oder Rechtsmangel“ und „Kenntnis oder Freizeichnung“. In den Streitfragen stehen die Ansichten nebeneinander, und du begründest die Wahl. Dazu gehören der Abzug neu für alt nach Mangelbeseitigung, die Saldotheorie und ihre Grenzen sowie § 179 Abs. 3 BGB beim Handeln für eine noch nicht bestehende Gesellschaft. Muster sind Textbausteine im Wortlaut, zum Beispiel die Schadensrechnung im Urteilsstil, der Räumungstenor mit Zahlungsantrag und Nutzungsentschädigung, die Prüfung des § 985 BGB im Urteilsstil sowie der Tenor bei Gesamtschuld und bei Zug-um-Zug-Verurteilung.
Dazu kommen 45 Mikrofall-Themen, jedes in allen drei Stufen, zusammen 135 Mikrofälle. Die Stufen heißen Grundfall, Variante und Streitfall, und mit jeder Stufe steigt der Schwierigkeitsgrad. Die Variante verschiebt eine Tatsache, und daran hängt die Anspruchsgrundlage. Jedes Thema schließt mit einer Zeile „Häufiger Fehler“. Beim Streitfall hängen die Punkte an der Begründung der Wahl zwischen den Ansichten.
Für die tägliche Wiederholung liegen 520 Karteikarten bereit: die Fristen mit ihrem Beginn, die Absatz- und Satzzählungen, die Zinssätze als Rechenweg und die Null-Treffer. In der Jura Eule liegen 80 Fälle, zehn je Feld, zusammen 488 Aussagen.
Hinzu kommen vier vollständige Klausuren im Examensformat, je fünf Stunden: drei Urteile und eine Anwaltsaufgabe. Die erste verlangt das Urteil des Landgerichts Würzburg mit Tatbestand über einen Verbrauchsgüterkauf, dazu den Streitwertbeschluss und die Entscheidung, ob eine Rechtsbehelfsbelehrung beizufügen ist. Die zweite verlangt das Urteil des Landgerichts Landshut ohne Tatbestand über Restwerklohn, Bürgschaft und eine Widerklage auf Vorschuss. Die dritte verlangt das Urteil des Landgerichts Amberg mit Tatbestand über Tierhalterhaftung und Leihe.
Die vierte Klausur schreibst du als Rechtsanwältin oder Rechtsanwalt: den Schriftsatz an das Landgericht Kempten (Allgäu) mit Hilfsgutachten und Schreiben an die Mandantin. Es geht um Räumung, Herausgabe und Verwendungsersatz nach einer Gewerberaummiete. Welche Anträge zu stellen sind und in welchem Verhältnis sie zueinander stehen, ist die Aufgabe. In den drei Urteilen steht jeweils ein Hilfsgutachten hinter den Entscheidungsgründen.
Quer über Wissen und Mikrofälle liegt die Examenstreffer-Schicht. An 70 Stellen, nämlich an 25 Modulen und 45 Mikrofällen aus 15 Themen, steht ein Siegel mit der Zahl der Termine der bayerischen Prüfung, in denen der Gegenstand vorkam. Wo sich eine Quote an der Termintafel nicht Zeile für Zeile nachrechnen lässt, steht kein Siegel.
Wenn du dich lieber führen lassen willst: Alex Coaching
Oben im Menü steht Alex Coaching. Dort führt ALEX dich Feld für Feld, Lektion für Lektion durch den Stoff. Erklärung, Aufgabe und Fall greifen ineinander: Du liest, beantwortest Aufgaben und beurteilst einen Sachverhalt; was du nicht brauchst, überspringst du. Wenn eine Antwort noch nicht sitzt, sagt ALEX dir, woran es liegt, und du versuchst es noch einmal, ohne dass es dich etwas kostet.
Es ist derselbe Lehrstoff wie hier, nur anders serviert.
Wenn du selbst zusammenstellen willst
Der Stoff dieses Bandes liegt unter Trainieren: Wissens-Module, Mikrofälle, Jura Eule und die Examensklausuren. Richte einmal den Lernplan ein — Termin, Umfang, Rechtsgebiete. Danach steht unter Heute dran, was heute ansteht: fällige Wiederholungen und neuer Stoff in einer Liste, ohne dass du wählen musst. Das ist die Frage, an der die meisten Lerntage verloren gehen.
Was es außerdem gibt
Der Klausurencoach führt dieselben vier Klausuren Station für Station — du schreibst eine Station, bekommst eine Rückmeldung dazu und siehst danach, wie dieser Abschnitt in der Musterlösung aussieht. In der Klausurkorrektur reichst du eine eigene Arbeit ein: Ein Prädikatsjurist mit über 13 Punkten im Staatsexamen liest sie und antwortet in null bis drei Tagen, die KI-Fassung kommt sofort. Deine eigenen Karten und Notizen liegen in der Kartei und laufen im selben Rhythmus mit. In der Arena trittst du auf demselben Bestand gegen einen anderen an, nur unter Zeit und mit einem Gegenüber. Der Tutor beantwortet Fragen und nennt darunter, worauf er sich stützt; findet er nichts, sagt er das. Und unter Aktuelle Rspr steht die examensrelevanteste Entscheidung der Woche — knapp erklärt und mit dem Satz, wo sie abgeprüft wird.
Die vier Klausuren nennen ihre Daten in der Akte selbst.