Jede Gestaltungsfrage lässt sich mit derselben Kette lösen: Ziel (was will der Mandant wirklich?) → Mittel (welches Rechtsinstrument leistet das?) → Wirksamkeit & Form (hält es? braucht es Beurkundung/Genehmigung?) → Risiko (was geht schief — Pflichtteil, Gläubiger, Steuer, Streit?) → Empfehlung. Das ist ein Denkgerüst, kein Schema zum Abhaken — schreib es flüssig, nicht als Liste.
Falle. Das „Ziel“ ist nicht das, was der Mandant sagt, sondern was er braucht. Er sagt „enterben“, meint aber oft „soll möglichst wenig bekommen und keinen Streit machen“.