E8-01 · Fünfundzwanzigtausend Euro in bar, und niemand hat eine Quittung
Wilhelm Trautvetter ist am 3. März 2026 gestorben. Sein handschriftliches Testament setzt seinen Sohn Ansgar zum Alleinerben ein und wendet der langjährigen Haushälterin Marlies Deppendorf ein Geldvermächtnis von 40.000 € zu. Marlies klagt auf Zahlung. Ansgar räumt das Vermächtnis ein, behauptet aber, er habe Marlies am 12. Mai 2026 in der Küche des Anwesens 25.000 € in bar übergeben; eine Quittung gebe es nicht, seine Ehefrau Renate sei aber dabei gewesen. Marlies bestreitet jede Zahlung.
Wie ist die Beweisstation aufzubauen – wer muss was antreten, und wie lautet der Beweisbeschluss?