E6-04 · Drei Stufen, ein Schriftsatz

Alfons Reitmeier starb am 8. Januar 2026. Er hinterlässt seine Ehefrau Margit – Zugewinngemeinschaft – und zwei Kinder. Ein notarielles Testament setzt Margit zur Alleinerbin ein. Sohn Valentin ist damit enterbt; er weiß von einem Wohnhaus, einem Depot und einer Beteiligung an einer Kommanditgesellschaft, kennt aber keine Werte. Margit schweigt. Valentin schätzt seinen Pflichtteil auf rund 45.000 €; der Auskunftsanspruch für sich genommen wäre mit 4.000 € zu bewerten.

Wie ist die Stufenklage aufzubauen, und was bringt sie prozessual?

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