Einführung — So arbeitest du mit ALEX – Tutor
Überblick
ALEX – Tutor bringt Band I des Strafrechts für das zweite Staatsexamen zusammen: das Ermittlungsverfahren und die Zwangsmaßnahmen — von null erklärt und doch auf Prädikatsniveau.
Materielles Strafrecht setzt dieses Werk voraus; hier geht es um das Verfahren. Und dort entscheidet sich die Klausur fast immer an derselben Stelle: Durfte man so ermitteln — und wenn nicht, was folgt daraus? Die Frage nach dem Verwertungsverbot ist keine Zusatzfrage, sie ist der Kern.
Der Band in acht Feldern
Feld 1 Der Gang des Ermittlungsverfahrens · Feld 2 Die Verfahrensbeteiligten · Feld 3 Die tragenden Grundsätze · Feld 4 Beweisgewinnung durch Personen · Feld 5 Zwangs- und Ermittlungsmaßnahmen · Feld 6 Beweisverwertungsverbote · Feld 7 Untersuchungshaft · Feld 8 Rechtsschutz im Ermittlungsverfahren.
Davor steht Feld 0 mit den Aufbaurastern des Bandes. Band II („Strafrecht II — Anklage und Verfahrensabschluss“) ist ein eigenständiges Werk und wird getrennt gelernt; die beiden werden nicht vermischt.
Wenn du dich lieber führen lassen willst: Alex Coaching
Oben im Menü steht Alex Coaching. Dort führt ALEX dich Feld für Feld, Lektion für Lektion durch den Stoff. Erklärung, Aufgabe und Fall greifen ineinander: Du liest, beantwortest Aufgaben und beurteilst einen Sachverhalt; was du nicht brauchst, überspringst du. Du musst nichts aussuchen und nichts einrichten: Du klickst auf „Los geht's“ und arbeitest, bis du aufhören willst. Wenn eine Antwort noch nicht sitzt, sagt ALEX dir, woran es liegt, und du versuchst es noch einmal, ohne dass es dich etwas kostet.
Es ist derselbe Lehrstoff wie unten, nur anders serviert. Alles Folgende beschreibt, wie du ihn dir selbst zusammenstellst.
Der empfohlene Weg durch die App
- Einführung & Lernpfad — hier. Lies die Landkarte einmal ganz durch. Du musst noch nichts können; du sollst nur wissen, an welcher Station du später stehst. Rechne mit einer halben Stunde.
- Lernplan — einmal einrichten: Termin, Intensität, Rechtsgebiete. Danach steht unter Heute dran, was heute ansteht. Der Plan nimmt dir die Frage ab, womit du anfängst; an dieser Frage gehen die meisten Lerntage verloren.
- Module — der Lehrstoff, 164 Stück. Jedes Modul erklärt einen Baustein von null: Einordnung, Erklärung, Norm und Navigation, das eigentliche Klausurproblem, ein durchgearbeitetes Beispiel, zwei Kontrastfälle, die fertige Klausurformulierung, der typische Fehler und ein Quick-Check.
- Mikrofälle — direkt nach jedem Modul. Drei Stufen: Grundfall, Variante, Streitfall — 43 Fälle, jeder in allen drei Stufen. Deine Bearbeitung wird mit der Musterlösung abgeglichen.
- Jura Eule — ein Fall, Aussage für Aussage: Du beurteilst jede Behauptung als richtig oder falsch und bekommst sofort die Begründung mit der Norm dazu. 125 Fälle. Gut für die Tage, an denen ein ganzes Modul zu viel ist, und gut zum Wiederholen.
- Examensklausuren — vier vollständige Klausuren. Du schreibst die Lösung im Editor, die Tiefenkorrektur nennt Stärken, Schwächen und Notentendenz. Du kannst auch in deinem gewohnten Textprogramm schreiben und einfügen — achte dann auf die Gliederung: Wenn Word die Nummerierung automatisch erzeugt hat, fehlen die Nummern beim Einfügen. Schreib die Gliederungspunkte in dem Fall als Text (A., I., 1., a)).
- Klausurencoach — dieselben Klausuren, aber Station für Station geführt. Der Übergang vom Modul zur vollen Klausur, ohne Sprung ins kalte Wasser.
Was nebenher mitläuft
Die Algorithmische Optimierung nimmt dir die Auswahl ab: Statt einer festen Reihenfolge rechnet die Anwendung nach jeder Antwort neu, wo du stehst. Was zuletzt danebenging, kommt wieder — aber erst nach ein paar Tagen, als Wiederholung und nicht als Nachsitzen. Jede Aufgabe nennt den Grund, aus dem sie erscheint.
Karteikarten und Wiederholung arbeiten mit einem Wiederholungsalgorithmus: Jeder Fall und jede Karte kommt genau dann wieder, wenn du sie zu vergessen drohst. Unter Heute dran steht, was fällig ist — such dir nichts selbst zusammen.
In der Arena trittst du gegen andere Lernende an — Quizduell, das Duell Aussage für Aussage, Sudden Death — und in der Lerngruppe teilt ihr euch ein gemeinsames Wochenziel. Dieselben Aufgaben wie beim Lernen, nur unter Zeitdruck und mit einem Gegenüber. Wartet gerade niemand, tritt eine aufgezeichnete Runde an.
Der Tutor beantwortet Fragen ausschließlich aus diesem geprüften Werk und nennt dir immer die Fundstelle. Findet er nichts, sagt er das — er rät nicht. Das ist der Unterschied zu einem allgemeinen Chatbot.
Unter Klausurkorrektur kannst du deine eigene Klausur einreichen — handschriftlich abfotografiert oder getippt. Die Tiefenkorrektur prüft sie sofort nach demselben Bogen wie die Examensklausuren hier; wer eine menschliche Korrektur möchte, findet auf der Seite, wer sie schreibt und wie lange es dauert. Aus dem Korrekturbogen entsteht anschließend ein Fehlertraining, das genau die Vorschriften übt, an denen es gehakt hat.
Rechtsstand
Das Prinzip ist zeitlos gelehrt. Die StPO steht auf dem Stand 2026. Jährlich wandernde Werte — Gebühren, Wertgrenzen, Fristen — sind als solche gekennzeichnet und vor der eigenen Bearbeitung am geltenden Gesetzestext zu prüfen. Einziges Hilfsmittel in der Klausur ist der Gesetzestext.
Ein Rat zum Schluss
Lies nicht mehrere Module am Stück. Ein Modul, dann sofort die zugehörigen Mikrofälle — auch wenn du meinst, den Stoff verstanden zu haben. Der Unterschied zwischen „verstanden“ und „in der Klausur abrufbar“ entsteht genau dort.
Aktuelle Rspr steht oben neben den Rechtsgebieten. Dort liegt das examensrelevanteste Urteil der Woche: knapp erklärt und mit einem Satz dazu, warum es im Examen etwas bringt und wo es abgeprüft werden kann. Es gehört zu keinem einzelnen Rechtsgebiet — deshalb steht es über allen.