Einführung — So arbeitest du mit ALEX – Tutor
Überblick
ALEX – Tutor bringt das Erbrecht des zweiten Staatsexamens zusammen — materielles Recht und Erbprozess in einem Werk, von null erklärt und doch auf Prädikatsniveau.
Jede Erbrechtsklausur beginnt mit derselben Vorfrage: Wer ist Erbe geworden? Erst danach entscheidet sich, ob es um Pflichtteil, Vermächtnis, Erbengemeinschaft oder Haftung geht. Wer diese Vorfrage überspringt, prüft den Rest an der falschen Person.
Das Gebiet in zehn Feldern
Feld 0 Handwerk: die Klausurgestalten des Erbrechts · Feld 1 Erbfolge-Grundlagen und Güterstand · Feld 2 Testament und Erbvertrag: Wirksamkeit, Auslegung, Bindung · Feld 3 Pflichtteilsrecht einschließlich Ergänzung · Feld 4 Vor- und Nacherbschaft, Vermächtnis, Auflage, Teilungsanordnung · Feld 5 Erbengemeinschaft, Erbschaftsanspruch, Erbenhaftung · Feld 6 Erbprozess: Klagearten, Anträge, Zuständigkeit, Streitwert · Feld 7 Tenorierung und Urteilstechnik · Feld 8 Beweislast und Beweisstation · Feld 9 Nachlassverfahren und Gestaltungspraxis.
Wenn du dich lieber führen lassen willst: Alex Coaching
Oben im Menü steht Alex Coaching. Dort führt ALEX dich Feld für Feld, Lektion für Lektion durch den Stoff. Erklärung, Aufgabe und Fall greifen ineinander: Du liest, beantwortest, beurteilst einen Sachverhalt; was du nicht brauchst, überspringst du. Du musst nichts aussuchen und nichts einrichten: Du klickst auf „Los geht's“ und arbeitest, bis du aufhören willst. Wenn eine Antwort noch nicht sitzt, sagt ALEX dir, woran es liegt; du kannst es noch einmal versuchen, ohne dass es dich etwas kostet.
Es ist derselbe Lehrstoff wie unten, nur anders serviert. Alles Folgende beschreibt, wie du ihn dir selbst zusammenstellst.
Der empfohlene Weg durch die App
- Einführung & Lernpfad — hier. Lies die Landkarte einmal ganz durch. Du musst noch nichts können; du sollst nur wissen, an welcher Station du später stehst. Rechne mit einer halben Stunde.
- Lernplan — einmal einrichten: Termin, Intensität, Rechtsgebiete. Danach steht unter Heute dran, was heute ansteht. Der Plan nimmt dir die Frage ab, womit du anfängst; an dieser Frage gehen viele Lerntage verloren.
- Module — der Lehrstoff, 250 Stück. Jedes Modul erklärt einen Baustein von null: Einordnung, Erklärung, Norm und Navigation, das eigentliche Klausurproblem, ein durchgearbeitetes Beispiel, zwei Kontrastfälle, die fertige Klausurformulierung, der typische Fehler und ein Quick-Check.
- Mikrofälle — direkt nach jedem Modul. Drei Stufen: Grundfall, Variante, Streitfall — 129 Fälle, jeder in allen drei Stufen. Deine Bearbeitung wird mit der Musterlösung abgeglichen.
- Jura Eule — ein Fall, Aussage für Aussage: Du beurteilst jede Behauptung als richtig oder falsch und bekommst sofort die Begründung mit der Norm dazu. 496 Fälle. Gut für die Tage, an denen ein ganzes Modul zu viel ist, und gut zum Wiederholen.
- Examensklausuren — zehn vollständige Klausuren. Du schreibst die Lösung im Editor, die Tiefenkorrektur nennt Stärken, Schwächen und Notentendenz. Du kannst auch in deinem gewohnten Textprogramm schreiben und einfügen — achte dann auf die Gliederung: Wenn Word die Nummerierung automatisch erzeugt hat, fehlen die Nummern beim Einfügen. Schreib die Gliederungspunkte in dem Fall als Text (A., I., 1., a)).
- Klausurencoach — dieselben Klausuren, aber Station für Station geführt. Der Übergang vom Modul zur vollen Klausur, ohne Sprung ins kalte Wasser.
Dazu kommen zwei Dinge, die es bislang nur in diesem Fach gibt: zehn Aufbauraster (R1 bis R10) am Ende des Wissensteils — Prüfungsschemata, die du erst brauchst, wenn du weißt, was hineingehört — und Fast Track, kurze Klickfragen mit Sofort-Rückmeldung für zehn Minuten in der Bahn.
Was nebenher mitläuft
Die Algorithmische Optimierung nimmt dir die Auswahl ab: Statt einer festen Reihenfolge rechnet die Anwendung nach jeder Antwort neu, wo du stehst. Was zuletzt danebenging, kommt wieder — aber erst nach ein paar Tagen, als Wiederholung und nicht als Nachsitzen. Jede Aufgabe nennt den Grund, aus dem sie erscheint.
Karteikarten und Wiederholung arbeiten mit einem Wiederholungsalgorithmus: Jeder Fall und jede Karte kommt genau dann wieder, wenn du sie zu vergessen drohst. Unter Heute dran steht, was fällig ist — such dir nichts selbst zusammen.
In der Arena trittst du gegen andere Lernende an — Quizduell, das Duell Aussage für Aussage, Sudden Death — und in der Lerngruppe teilt ihr euch ein gemeinsames Wochenziel. Dieselben Aufgaben wie beim Lernen, nur unter Zeitdruck und mit einem Gegenüber. Wartet gerade niemand, tritt eine aufgezeichnete Runde an.
Der Tutor beantwortet Fragen ausschließlich aus diesem geprüften Werk und nennt dir immer die Fundstelle. Findet er nichts, sagt er das — er rät nicht. Das ist der Unterschied zu einem allgemeinen Chatbot.
Unter Klausurkorrektur kannst du deine eigene Klausur einreichen — handschriftlich abfotografiert oder getippt. Die Tiefenkorrektur prüft sie sofort nach demselben Bogen wie die Examensklausuren hier; wer eine menschliche Korrektur möchte, findet auf der Seite, wer sie schreibt und wie lange es dauert. Aus dem Korrekturbogen entsteht anschließend ein Fehlertraining, das genau die Vorschriften übt, an denen es gehakt hat.
Rechtsstand
Das Prinzip ist zeitlos gelehrt. Wertgrenzen, Gebühren und das Verfahrensrecht stehen auf dem Stand 2026. Jährlich wandernde Werte — Gebühren, Wertgrenzen, Fristen — sind als solche gekennzeichnet und vor der eigenen Bearbeitung am geltenden Gesetzestext zu prüfen. Einziges Hilfsmittel in der Klausur ist der Gesetzestext.
Ein Rat zum Schluss
Lies nicht mehrere Module am Stück. Ein Modul, dann sofort die zugehörigen Mikrofälle — auch wenn du meinst, den Stoff verstanden zu haben. Der Unterschied zwischen „verstanden“ und „in der Klausur abrufbar“ entsteht genau dort.
Aktuelle Rspr steht oben neben den Rechtsgebieten. Dort liegt das examensrelevanteste Urteil der Woche: knapp erklärt und mit einem Satz dazu, warum es im Examen etwas bringt und wo es abgeprüft werden kann. Es gehört zu keinem einzelnen Rechtsgebiet — deshalb steht es über allen.